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VG Oppurg

 

 

 

Bis zum Untergang des Thüringer Reiches um 531 besiedelten die Germanen unsere Gegend. Während der folgenden Völkerwanderung durchquerten mehrere Stämme das Gebiet und schließlich ließen sich die von Osten kommenden Sorben hier nieder und legten Siedlungen an. Sie waren ein Volk von Jägern und Honigsammlern.

Bezüglich des Namens unseres Ortes gibt es unterschiedliche Auffassungen:

Dr. E. Mucke meint, der Name stamme aus dem Altwendischen (wie übrigens auch der Name von Oppurg). Demnach bedeutet „kobla“ oder „kobyla“ - die Stute - und weist auf einen Ort hin, wo Pferdezucht betrieben wurde.

Dagegen argumentiert H. Rosenkranz, der Name stamme von dem slawischen „kolb“ – der Gründling – ab und bezeichne einen Ort am Fluß, wo Gründlinge gefangen wurden.

Zwischen 1350 und 1427 wurde Kolba auch als „Kolbe“ erwähnt. Dieser Name wiederum stammt aus dem Althochdeutschen und bedeutet soviel wie „Keule“ oder „Streitaxt“.

 

1328 Kolba erstmals urkundlich erwähnt in einem so genannten Zehntregister der Stadt Saalfeld.
1527 / 1528 Reformation in der Gemeinde mit Kirchenvisitationen, Einführung des Schulwesens für alle Kinder in Thüringen durch Martin Luther
1637 – 1648 Plünderungen und Brandstiftungen während des Dreißigjährigen Krieges
1722 Erste Schule und neues Pfarrgebäude in Kolba (vorher wurden die Kinder in Oppurg unterrichtet), Trennung von der Oppurger Kirche
1782 Übernahme der Herrschaft über die Gemeinde durch das Haus Hohenlohe
1796 Verordnung zur Anschaffung von Handfeuerspritze und Feuereimer in jedem Haushalt
1819 / 1820 Die Staatschaussee wird ausgebaut, sie führt am Ortsrand von Kolba entlang
1848 Schaffung einer Volkswehr in der Gemeinde
1849 Abschaffung der Reallasten
ab ca. 1860 Gemeindediener als bezahlter Nachtwächter, Dorf - Gendarm
1862 Errichtung eines neuen Schulgebäudes in Kolba an der Stelle des abgerissenen Gemeindebrauhauses
1878  Einführung der Pflichtfeuerwehr in Kolba für alle Männer ab 20 Jahren
1886 Bau der Orlabrücke in Kolba
1912 Elektrizität in Kolba
1924 / 1932 Erstes und zweites großes Hochwasser im Orlatal
1930 Bau der Wasserleitung in Kolba
1934  Regulierung der Orla durch den Reichsarbeitsdienst
1945 26 gefalle Männer aus Kolba nach Ende des zweiten Weltkrieges
1946 Bei den ersten demokratischen Wahlen nach dem Zweiten Weltkrieg gewann in Kolba die LDPD
1954 Wiederaufbau der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Orlabrücke an der Kolbaer Brückenmühle
1960 Gründung der LPG „Starke Eiche“ in der Gaststätte Zum Bären in Kolba

Zwischen 1961 und 1964 wurde die so genannte „Starke Eiche“ am Ortseingang von Kolba im Zuge der Begradigung der Bundesstraße gefällt. Sie stand an der Ortsausfahrt links auf einem Hügel und war weithin sichtbar.

1964  Groß – LPG „Orlatal“ (Oppurg, Kolba, Rehmen)
1968 Schließung der Schule in Kolba
1986 Übergabe der neuen Konsumverkaufsstelle / heute Versammlungsraum der Freiwilligen Feuerwehr
1989 / 1990 Restaurierung der Außenfassade der Kirche in Kolba unter Mithilfe der Bürger
nach 1990

Umbau der Konsumverkaufsstelle in Gemeinschaftsraum, Umkleideraum und Garage der Freiwilligen Feuerwehr Kolba    

Umgestaltung des kompletten Ortszentrums mit Dorfteich und Grünanlagen

Kabelverlegung der Telekom und Erdgasleitungsverlegung

 

2004

Fertigstellung des Radweges zwischen Kolba und Lausnitz

Gründung des Heimatvereins "Starke Eiche Kolba" e.V. zur Aufarbeitung der Dorfgeschichte und zum Erhalt alter Traditionen

 

2005

Beginn der Renovierung der Gemeinderäume in Kolba und Vorbereitung eines Heimatmuseums

 

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